Studentische Grundsicherung (Fr. Angelika Gruber, Spitzenkandidatin VSStÖ)

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Sehr geehrte Frau Gruber,

in Beantwortung einer Frage teilen Sie am 11.5. mit, dass der VSStÖ eine Grundsicherung für Studenten von 800€ fordert. (siehe dazu hier). Dazu drängen sich aber doch gleich einige Fragen auf:

Wie lauten Ihre Vorschläge zur Finanzierung einer solchen Forderung angesichts leerer Kassen allerortens - insbesondere an den Hochschulen (aus der von Ihnen angegebenen Webseite ist lediglich »vom Staat« zu entnehmen)?

Sind Sie bzw. der VSStÖ nicht der Meinung, zusätzliches Geld wäre wesentlich besser in akademisches Personal investiert, um die Betreuungssituation zu verbessern, als in nicht gerade leistungsfördernde Gießkannenalimentationen (die das Betreuungsverhältnis noch weiter verschlechtern dürfte)?

Sie schreiben »die mit wohlhabenden Eltern haben einen Rechtsanspruch auf deren Geld«, was offen gesagt sogar als etwas gehässige Attacke gegen das funktionierende Konzept Familie verstanden werden könnte: uns jedenfalls sind keine Eltern bekannt, die ihre Kinder bei der Finanzierung des Studiums nicht nach Kräften zur Seite stehen würden! Welche Einwände haben Sie also gegen eine Eigenfinanzierung eines Studiums durch Studenten selbst?

Wie beurteilen Kollegen mit wirtschaftlicher Ausbildung Ihren Vorschlag?

Bereits vorab vielen Dank für Ihre geschätzten Antworten,

mit freundlichen Grüßen

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