Der Wocheneinkauf wird messbar teurer

Statistik AustriaMiniwarenkorb

Zu den "Sonderauswertungen" der Statistik Austria gehört auch der "Index" des wöchentlichen Bedarfs, der sogenannte Miniwarenkorb, der die Inflation eines wöchentlichen Großeinkaufs widerspiegelt und monatlich (2005 = 100) verlautbart wird. Den Inhalt dieses Korbes und andere Inhalte können Sie im Internet abrufen.

Am 16.Juni wurde wieder ein vorläufiger Index für Mai 2011 verlautbart.

Da die Tabellen zum größten Teil auch als Spreadsheets (Excel) abgerufen werden können, haben wir uns die kleine Mühe gemacht, daraus die monatlichen Veränderungen (gegenüber dem gleichen Monat im Jahresabstand) zu berechnen.

Das sieht dann so aus:
(2010 ... verglichen mit 2009; 2011 ... verglichen mit 2010)

Monat: 2010/ 2011
Jänner: 2,20/ 6,01
Februar: 1,46/ 7,30
März: 3,58/ 7,28
April: 4,40/ 6,84
Mai: 3,83/ 6,94
Juni: 3,17
Juli: 3,27
August: 2,62
September: 3,64
Oktober: 4,09
November: 3,33
Dezember: 4,88
Durchschnitt: 3,37

Sie können also sehen, dass die Preissteigerung für die Waren im Korb des wöchentlichen Einkaufs heuer bereits im Jahresabstand mit Veränderungen in der Größenordnung von 7% erwartungsgemäß erheblich an Fahrt gewonnen hat. Der "gewöhnliche" Verbraucherpreisindex sieht dagegen harmlos aus. Aber wie oft im Monat kauft man sich ein Auto oder einen neuen Flachbildschirm, verglichen mit der Häufigkeit des wöchentlichen Großeinkaufs an laufendem Bedarf?!

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