Haben Sie Zeit für zwei Minuten Satire?

Einmal mehr betrifft es zwar Deutschland, kann aber unserer Meinung nach stellvertretend für die Denkweise auch unserer Obrigkeiten herhalten. Die satirische Sendung "Extra 3" auf NDR berichtet über eine bemerkenswerte Steuergeldverschwendung und fragt:
"Werden 80 Wildkatzen die eigens für sie gebaute Brücke über die B27 ohne Schilder finden? Es wäre ja sonst schade um die investierten 2,6 Millionen Euro."

Satire, aber leider wahr!

Und der Bund der Steuerzahler ruft zum Frühjahrsputz auf, indem er 30 Einsparmöglichkeiten für den (deutschen) Bundeshaushalt aufzeigt und macht seinen Österreichischen Kollegen so vor, wie man sich als Bürger aktiv einbringen könnte!

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2,6 Mille? Lächerlich

Natürlich sind 2,6 Millionen Euro für so eine Brücke, deren Wirksamkeit äußerst fraglich ist, ziemlich hirnlos rausgeworfenes Geld, aber: es ist ja "nur" Steuergeld.
Ich möchte die lieben Leser gerne auf ein anderes Projekt aufmerksam machen:
Die liebe Gemeinde Wien baut für rund 40 Millionen (Schätzung 2003, also wird es teurer!) die Straßenbahnlinie 26 aus. Stolz präsentiert man das im Internet:
http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassen...
Was hier nicht zu sehen ist, dass die Straßenbahn durch ein (bisher) äußerst ruhiges Wohngebiet, nahe an Einfamilienhäusern, und zwischen 8-10 stöckigen Bauten fahren wird, natürlich mit entsprechender Lärmentwicklung.
Was nicht zu sehen ist, dass der bisherige Autobus mit Ausnahme der Stoßzeiten praktisch leer und einsam hier herumkurvt. Etwa ab 20 Uhr werden nur mehr vereinzelt Fahrgäste gesichtet.
Was hier ebenfalls nicht zu sehen ist, dass das Projekt nach einem "Eisenbahngesetz" durchgezogen wird, welches angeblich noch aus der Kaiserzeit stammt, und den betroffenen Bürgern keinerlei Rechte zubilligt. Da verbeugt sich wahrscheinlich das rot/grüne Wien dankbar noch täglich vor der Kaisergruft. Allerdings hatten die Wr. Linien eine riesige Hürde zu überspringen: Sie mußten sich das Projekt von der (damals noch) roten Alleinregierung bewilligen lassen.
Was natürlich ebensowenig zu sehen ist, dass das Projekt gegen die EU-Lärmverordung verstößt, dazu liegen Messungen vor, die nicht nachvollziehbar sind, mit Lärmpegel nachts bis zu 78 dB!
Was nur zu erahnen ist, dass der Bau "nötig" geworden ist, weil die Fa. Bombardier bei einem Auftragsloch für Straßenbahnzüge mit dem Abbau von Arbeitsplätzen gedroht hat.
Was letzlich Gewissheit ist, dass den Politikern wie üblich die Bürger, noch dazu die ganz bösen, die in Wien Eigentum besitzen, völlig am A... vorbeigehen.
Ich glaube aus dieser Sicht sind die 2,6 Mille für die Katzerln doch Peanuts. Es ist offenbar ein Grundsatz der Politiker, dass sich´s mit fremden Geld unglaublich einfach lebt.
Und ein weiterer Grundsatz, speziell in Wien, ist, dass der Wille der Einwohner den Politikern völlig wurscht ist, siehe Steinhofgründe, siehe Wohnprojekt Kaltenlautgeben, und -zig weitere Baustellen in dieser Stadt. Haben die Baufirmen die Politik dieser Stadt übernommen?

Na toll

Sehr hilfreich, Ihr anonymer Hinweis

Ich denke da passiert endlich

Ich denke da passiert endlich mal was, man zahlt schon zuviel an steuern

...vielleicht sollten Sie

...vielleicht sollten Sie aber trotzdem einmal darüber nachdenken

Na, wer weiß das

Na, wer weiß das schon..........

weiss man nicht wie das alles

weiss man nicht wie das alles wird...

anonymes räsonieren bringt

anonymes räsonieren bringt leider auch nicht sehr viel...mhh

Sehr interessant, aber ob das

Sehr interessant, aber ob das was bringt...mhh

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