FAZ: Konjunktur auf Pump

FAZIm Dezember 2008 rügte unter anderen Paul Krugman die deutsche Regierung, nichts oder nicht genug gegen die Rezession zu tun. Deutschland startete daraufhin zwei Konjunkturpakete, bekannt geworden als die „Abwrackprämie“ – mit Abstand die größten in der EU.

Nun liegt eine Studie vor, die den Schluss nahe legt, dass die Konjunkturprogramme teuer erkauft wurden. Der erhoffte Multiplikationseffekt, der Staat stimuliert die Wirtschaft durch schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme, der Konsument dankt es und die Wirtschaftsleistung ist angeregt, ist nicht eingetreten. Auf diesem Multiplikationseffekt beruht die Konjunkturtheorie Maynard Keynes (1883 – 1946) und bis heute unterliegen prominente Ökonomen seinem fatalen Irrtum, so auch der Nobelpreisträger Paul Krugman. Die Keynes-Jünger glaubten noch daran, dass aus 1 Euro, den der Staat in die Volkswirtschaft reinsteckt, 5 Euro Wirtschaftsleistung werden. Die Epigonen der Epigonen relativierten den Faktor auf 1,6. Nun muss er noch einmal relativiert werden. Wie die neueste Studie zur aktuellen Wirtschaftskrise zeigt, liegt der Faktor unter 1. Das heißt konkret, Subventionen bringen weniger als sie kosten. Sie kosten Steuergeld und das nicht zu knapp. Und ein gewisser Paul Krugman glaubt offenbar immer noch selbst an das, was er predigt, obwohl der Irrtum längst offensichtlich ist.

Hier geht's zum FAZ-Artikel »Großes Paket, kleine Wirkung«

Die zitierte, 51-seitige Studie können Sie hier herunterladen.

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