Straßenverkehr funktioniert auch ohne Eingriffe der Obrigkeit

Eine Nachricht, die neben den aktuellen Katastrophenmeldungen zu Recht untergeht, aber gerade in der Osterzeit eigentlich doch Erwähnung verdient (obwohl freilich der Verkehr zu Feiertagen statistisch besehen wesentlich sicherer ist als an allen anderen Tagen): Straßenverkehr und öffentlicher Raum können auch fast ohne Regulierung auskommen, ohne dass das Chaos ausbricht!

Das zeigt ein Versuch in Gleinstätten (Stmk.), der schon über ein halbes Jahr läuft. Es gab nur einen Unfall, und zwar nur mit Blechschaden.

Straßenverkehr (wie vieles andere) kann also auch ohne obrigkeitliche Eingriffe funktionieren. Man muss es nur vernünftig versuchen und ein bisschen Information und Bewusstseinsbildung bei den Beteiligten herbeiführen. Die Forschungsgesellschaft Mobilität befasst sich mit diesem Konzept, das "Shared Space" genannt wird.

Ähnliche Experimente sind bereits in den deutschen Städten Bohmte (siehe auch hier) und Stolberg sowie dem niederländischen Drachten geglückt.

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