Staatsbankrott

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Implizite Staatsschuld - heimliche Schulden?

Die deutsche »Stiftung Marktwirtschaft« errechnet alljährlich anhand von der EU zur Verfügung gestellten Daten die »Nachhaltigkeitslücke« mehrerer EU-Länder, die ausdrücken soll, wie groß der Finanzierungsbedarf eines Landes jenseits des offiziell bekannt gegebenen Schuldenstands jeweils ist (klick hier). Für Österreich errechnete man eine implizite Schuld von unfassbaren 225,9% des BIP, was in Summe mit der offiziellen in Höhe von 71,9% BIP eine Nachhaltigkeitslücke von schwindelerregenden 297,7% BIP ergibt.

Wir stellten unserem Wirtschaftsexperten die Frage, ob diese Betrachtung der Dinge auch zielführend sei, oder ob sich dabei nicht die Darstellung eines »übervorsichtigen Kaufmanns« handeln könne. Hier seine Antwort:

FAZ: Griechenland

FAZEin Zitat von http://www.schweizerfranken.eu vom 19. Juli: »Der ehemalige Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) und einer der Ziehväter des Euro, Ottmar Issing, sieht keine Zukunft für Griechenland in der Eurozone bei einem Schuldenschnitt. Sollte es zu einer Umschuldung kommen, müsse das Land den gemeinsamen Währungsraum verlassen, sagte Issing der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.«

Wir haben den Artikel für Sie gefunden; lesen sie, was das Beispiel Griechenland für den Rest Europas sein könnte: Ein heilsamer Schock

Korruption und Umschuldung

TU ChemnitzDurch den Blätterwald rauscht derzeit eine an der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Chemnitz veröffentlichte Arbeit, die auf eine ungewöhnlich hohe statistische Korrelation zwischen Rückzahlungswahrscheinlichkeit von Staatsschulden und dem "Korruptionsindex" hinweist: "Irland, Griechenland und Co. - Der Korruptionsindex als Indikator für die Rückzahlungswahrscheinlichkeit von Staatsschulden" - wird zum als PDF Download angeboten.

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