Bildung

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Faymann: Schule und Bildung

meinparlament.at - Im Dialog mit der Politik
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

in einer Leserkorrespondenz auf der Webseite der »Die Presse« (›Nowaks Notizblock‹) wurde am 7.9. folgende Aussage über Sie online gestellt, die ich offen gesagt ziemlich befremdlich empfand:

»Aus einer Leserzuschriftenkorrespondenz:

Mein Gott, das Gymnasium ist dasjenige am Henriettenplatz in Wien.
Der Faymann ist dort bereits in der siebenten Klasse wegen fehlender Stunden und schlechter Noten ausgeschieden.
Es gibt für ihn kein Abschlußzeugnis der siebenten und achten Klasse und auch kein Maturazeugnis weil er nie die Matura gemacht hat.

Jugend und Bildung

Die Presse Die Presse brachte vor Kurzem zum Thema Bildung zwei Artikel, die ein beängstigendes Bild der Bildung und Erziehung in unserem Land abgeben.

Neue Webseite zu Bildungsfragen

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Das Androsch-Volksbegehren hat trotz immenser Propaganda einen Flop erlebt: Nicht die von Androsch in Tagträumen erhofften 90 Prozent, sondern nur 6 Prozent der Wahlberechtigten konnten für die Gesamtschule mobilisiert werden. Das ist nicht nur ein Sieg unseres vielseitigen Schulwesens, sondern auch einer des mündigen Bürgers, der sich gegenüber medialer Gehirnwäsche überraschend resistent gezeigt hat.

Es ist zu hoffen, dass politische Parteien, Kammern und Organisationen, die dieses Volksbegehren getragen haben, selbstkritisch in sich gehen. Denn unser Schulwesen braucht und verdient eine Bildungspolitik, die wissenschaftliche Erkenntnisse studiert aus ihnen Handlungsaufträge ableitet und überlegte Schritte setzt.

Einen Beitrag zu einer sachlichen Bildungspolitik kann und soll die neu geschaffene Website www.bildungswissenschaft.at leisten: Sie bietet in kompakter Form eine Fülle von Erkenntnissen aus Jahrzehnten bildungswissenschaftlicher Forschung.

Kirche und Familie

Der Direktor der Caritas Wien, Michael Landau, hat am 14.11. im Morgenjournal des ORF in einer Stellungnahme die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres und die Gesamtschule bis 14 Jahre gefordert. Die Schulorganisation soll hier nicht weiter erörtert werden, sie wird in unserer Position „Jugend und Bildung“ dargestellt. Bemerkenswert ist lediglich, dass die Caritas, und damit die katholische Kirche, den Standpunkt einer politischen Partei zu 100% übernimmt.

Die Presse: »Mythos Begabung«

Die Presse

"Mythos Begabung" ist der Titel eines lesenswerten Aufsatzes im "Spektrum" der "Presse" vom 5.Nov.2011.

Die ausgewiesene Bildungswissenschafterin Eva Novotny schreibt - pünktlich zum Beginn des "Bildungsvolksbegehrens" - über die wahren Hintergründe erfolgreicher Menschen: nicht Begabung, nicht Naturtalent, nicht Förderung angeblicher Neigungen, sondern harte Arbeit an sich und den angestrebten eigenen Fähigkeiten macht sie zu Höchstleistungen fähig.

Fordert Abg. Walser nun zum Rechtsbruch auf?

Danke, Herr Abgeordneter, für die prompte Antwort! »Meine konkrete Aufforderung an die Lehrkräfte war und ist, alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (natürlich innerhalb der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen) auszuschöpfen...«, erfahren wir. Nun, das ist nach unserer Einschätzung aufgrund der klaren Regelungen gar nicht möglich (siehe Fragestellung). Und es verrät vielleicht auch mehr als beabsichtigt über die Selbsteinschätzung eines Gewählten, wenn er eigene Vorschläge als »sogar im Einklang mit dem Gesetz« bezeichnet. Doch lesen Sie am besten selbst:

meinparlament.at - Im Dialog mit der Politik

Danke für Ihre Anfrage. Derzeit hat die Regelung zum Aufsteigen mit einem Nicht genügend eine 80%-Erfolgsquote. Das zeigt, dass eine generelle Anwendung durchaus erfolgversprechend ist, wenn die von mir zusätzlich geforderte individuelle Förderung als Begleitmaßnahme zum Tragen kommt. Mein Vorschlag ist also sogar im Einklang mit den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen.

Aufsteigen mit Nicht genügend (Walser)

Offenbar in die Zeit des Schulschluss passend erhebt Dr. Harald Walser (Die Grünen) eine Forderung, die zwar junge Wähler ansprechen dürfte (soll?), die wir aber so nicht gutheißen konnten: unbedingtes Aufsteigen bei nur einem Nicht Genügend. Wir fragten den Bildungssprecher der Grünen auf meinparlament:

meinparlament.at - Im Dialog mit der Politik

Sehr geehrter Herr Dr. Walser,

die APA zitiert Sie am 13.6.2011 folgendermaßen:

»'Ich fordere die Lehrkräfte auf, generell alle Schülerinnen und Schüler mit nur einem Nicht genügend aufsteigen zu lassen', lautet der Appell von Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen.« [1]

Diese Aufforderung steht aber anscheinend in klarem Widerspruch zum Schulunterrichtsgesetz, welches besagt:

Die Presse: EU mahnt Einsparungen ein

Die Presse schreibt am 7.6.2011 (offenbar als einzige österreichische Zeitung!?) über die Forderung der EU-Kommission an Österreich, endlich mit substantiellen Einsparungen zu beginnen. Besonders die sogenannte Hacklerregelung, aber auch die unverhältnismäßig teure Verwaltung und der im Vergleich zum Erfolg überteure Bildungssektor stehen in der Kritik der Kommission.

APA: Bildungsplattform

APA
Offenbar verlief die Pressekonferenz zur Gründung der Bildungsplattform Leistung und Vielfalt vom 6. Juni (die BIÖ berichtete) erfolgreich, wie man an der Kenntnisnahme in Form dieser APA-Meldung ersehen kann.

Herzlich willkommen, »Bildungsplattform Leistung und Vielfalt«!

Bildungsplattform

Wir gratulieren der »Bildungsplattform Leistung und Vielfalt« herzlich zur erfolgreichen Gründung und wünschen dieser wichtigen Initiative recht viel Erfolg, der so wichtig für Österreich wäre! Machen Sie sich bitte mit den wichtigen Zielen der Plattform vertraut:

Jugend und Bildung

Ist-Situation

Österreichs Jugend zeigt eine beängstigende Tendenz zur langfristigen Verschlechterung sowohl im Hinblick auf ihre Quantität, ihre Gesundheit, als auch ihre Bildung:

  • Die Zahl der Geburten sinkt seit ungefähr 1960 konstant [1.], wobei die Migranten den Geburtenrückgang ohnehin weniger dramatisch erscheinen lassen.

Journalismus, Bildung & Wissenschaft

Journalismus

  • Grundlegende Reform des ORF und Entpolitisierung der Berichterstattung für mehr Objektivität und Einhaltung des Bildungsauftrages
  • Reform des Gebührenwesens (GIS)
  • Reform des Pressewesens und der Presseförderungen
  • Förderung und Einführung von echtem Qualitätsjournalismus

Bildung & Wissenschaft

  • Bildungsreform/Leistungsorientierung
  • Erarbeiten einer kritischen und auf Fakten beruhenden Position zum Klimawandel

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