Schulden

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Die Presse: Staat Österreich machte 2012 einen operativen Verlust

Die Presse Selbst ohne Zinszahlungen für die Staatsschuld hätten die (stark gestiegenen) Staatseinnahmen nicht gereicht, um im Vorjahr ein Milliardenloch in der Staatskasse zu verhindern: Der Staat Österreich machte 2012 einen operativen Verlust

SZ – ›Der Euro wird zusammenbrechen‹

Kein rosiges Bild der Zukunft zeichnet der Ökonomie-Professor und Volkswirt Stefan Homburg im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Verblüffende Zusammenhänge

Auf folgenden bemerkenswerten Artikel in »Die Presse« wurden wir aufmerksam gemacht, der einen Zusammenhang herausarbeitet zwischen niedrigen Immobilienpreisen und öffentlicher Verschuldung:

Die Presse v. 28. Jänner: Wenn Staatsschulden nicht auf Zukunft überwälzbar sind

Implizite Staatsschuld - heimliche Schulden?

Die deutsche »Stiftung Marktwirtschaft« errechnet alljährlich anhand von der EU zur Verfügung gestellten Daten die »Nachhaltigkeitslücke« mehrerer EU-Länder, die ausdrücken soll, wie groß der Finanzierungsbedarf eines Landes jenseits des offiziell bekannt gegebenen Schuldenstands jeweils ist (klick hier). Für Österreich errechnete man eine implizite Schuld von unfassbaren 225,9% des BIP, was in Summe mit der offiziellen in Höhe von 71,9% BIP eine Nachhaltigkeitslücke von schwindelerregenden 297,7% BIP ergibt.

Wir stellten unserem Wirtschaftsexperten die Frage, ob diese Betrachtung der Dinge auch zielführend sei, oder ob sich dabei nicht die Darstellung eines »übervorsichtigen Kaufmanns« handeln könne. Hier seine Antwort:

Fallbeispiel Griechenland

Griechenland
Photo: Reuters

Heute eine Quelle, die sich sonst nicht unbedingt in den oberen Rängen unserer Nachlesen-Liste findet: Wikipedia. Aber der Artikel zur Griechischen Finanzkrise ist in seiner unbeschönten, aus wirtschaftlicher wie historischer Sicht unserer Meinung nach ebenso unaufgeregt wie korrekten Darstellung derart eindringlich, dass er uns die ¼h mehr als wert erscheint, gelesen zu werden.

ORF: ÖAAB gegen Schuldenbremse

Bei so viel Unverfrorenheit bleibt einem der Mund offen stehen:

Laut ORF steht der ÖAAB der Verankerung einer Schuldenbremse »skeptisch bis ablehnend« gegenüber. »Reiche bzw. Unternehmen und Bauern« werden gemäß dem Text zu den »wahren Schuldentreibern« gezählt.

Acht Milliarden für Griechenland! Für Griechenland?

Quer durch die Medienlandschaft wird zur Zeit ein Bericht der "auf Kreditmärkte spezialisierten US-Beratungsfirma TF Market Advisors (TFMA)" weitergereicht, wonach 81 % der zur Abwendung des griechischen Staatsbankrotts erwarteten Hilfsgeldertranche umgehend wieder in die Taschen der nichtgriechischen Gläubiger für Zinsen und Tilgungszahlungen zurückfließen. Nur 19% also bleiben für den nationalen Haushalt übrig.

Die Welt: Schulden visualisiert

WeltDie aktuellen Schulden der USA, hier definiert als die Summe aller ungedeckten Verbindlichkeiten der USA - also Staatsschulden einschließlich Renten, Sozialleistungen und privaten Schulden der Bürger, macht die "Welt-Online"" durch eine Reihe von neun Illustrationen etwas "greifbarer"; letztlich bleibt sie wohl doch unvorstellbar!

Für die EU und seine Mitgliedsstaaten sähe eine solche Bildreihe wohl nicht viel anders aus, wie das deutsche Portal www.staatsverschuldung.de visualisiert.

Die Presse: die zerwaltete Republik

Die Presse Eine schaurig amüsante Galerie findet sich in der Presse. In »Die zerwaltete Republik« erfahren wir, wo unser Steuergeld versickert.

Austria quo vadis?

Die Presse

Der IWF hat nach eigenen Angaben mit der Warnung an Österreich, endlich Sparmaßnahmen einzuleiten keinen Erfolg erzielt. Die Behörden hätten unter Hinweis auf die in zwei Jahren stattfindenden Wahlen derartige Maßnahmen als politisch unmöglich bezeichnet. Man hofft auf einen Wirtschaftsaufschwung ind in seinem Gefolge auf höhere Steuereinnahmen (Die Presse: »Der IWF stößt auf taube Ohren«).

FAZ: Griechenland

FAZEin Zitat von http://www.schweizerfranken.eu vom 19. Juli: »Der ehemalige Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) und einer der Ziehväter des Euro, Ottmar Issing, sieht keine Zukunft für Griechenland in der Eurozone bei einem Schuldenschnitt. Sollte es zu einer Umschuldung kommen, müsse das Land den gemeinsamen Währungsraum verlassen, sagte Issing der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.«

Wir haben den Artikel für Sie gefunden; lesen sie, was das Beispiel Griechenland für den Rest Europas sein könnte: Ein heilsamer Schock

Die Presse: Schulden steigen bis 2014

Die Presse
Ein Silberstreif am Horizont? Die Presse berichtet über Pläne der Finanzministerin, eine Entschuldung Österreichs in die Wege zu leiten. Sieht man von dreist gelogenen Sätzen wie »bei den Sozialabgaben gilt eine Flatrate« (ein fixer Prozentsatz ist keine Flatrate) ab, könnte der Artikel vorsichtigen Optimismus begründen: »Fekter: Bis 2014 steigen die Schulden weiter«

Korruption und Umschuldung

TU ChemnitzDurch den Blätterwald rauscht derzeit eine an der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Chemnitz veröffentlichte Arbeit, die auf eine ungewöhnlich hohe statistische Korrelation zwischen Rückzahlungswahrscheinlichkeit von Staatsschulden und dem "Korruptionsindex" hinweist: "Irland, Griechenland und Co. - Der Korruptionsindex als Indikator für die Rückzahlungswahrscheinlichkeit von Staatsschulden" - wird zum als PDF Download angeboten.

FTD: »Vom Schneeball zur Lawine«

Financial TimesEs sieht so aus, dass die derzeitige Strategie zur Rettung der Fast-Pleitestaaten mit einem Krach endet. Warum sollten die Griechen, Iren und Portugiesen jahrelang sparen, um die französischen und deutschen Bankensysteme zu stützen? Diese Fragen nebst Antworten präsentiert der Top-Ökonom Kenneth Rogoff in der deutschen Financial Times: »Vom Euro-Schneeball zur Lawine«. Auch die Nachfolgeartikel sind lesenswert (Verlinkungen im Text).

In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf jenen brillanten Aufsatz von Robert Nef verwiesen, den wir bereits vor genau einem Jahr vorgestellt hatten. Der Autor betrachtet dabei die Notwendigkeit, zwischen Engpässen und Sackgassen sorgfältig zu unterscheiden, und die Strategien - »mehr davon« oder doch »Umkehr« - entsprechend auszuwählen.

Schulden

Das hier sind ein paar Links zum sehr aktuellen Thema »Schulden«:

WKOÖsterreichs Schuldenstand überblicksartig im internationalen Vergleich finden Sie in der Statistik »Europa Verschuldung« der Wirtschaftskammer. (Die aktuelle Zahl läuft ohnehin ständig rechts unter »Interessante Links«).

OeBFA Als Erweiterung dazu die Übersicht der Bun­des­fi­nan­zie­rungs­a­gen­tur, wo Mit­tel­auf­bring­ung und -ver­wend­ung be­aus­kunf­tet wer­den. Schon, weil bekanntlich das Archiv die Rache des Journalisten ist, kann man sich dieses Dokument weglegen: Jahresrückblick Schuldenmanagement, den eben erschienen Rückblick auf 2010.

StAInteressantes findet sich beim Staatsschuldenausschuss: Pressemitteilungen, Jahresberichte, Empfehlungen, aber auch Datenangebote in Form tabellarischer Übersichten


Zum Abschluss für Hartgesottene eine weitere »Schuldenuhr«. Allerdings nur für Leute, denen Zahlen etwas sagen; für Zahlenblinde nur springende Ziffern:

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