Krise

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SZ – ›Der Euro wird zusammenbrechen‹

Kein rosiges Bild der Zukunft zeichnet der Ökonomie-Professor und Volkswirt Stefan Homburg im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Draghis Dilemma

WZChristian Ortner analysierte letzten Samstag in der Wiener Zeitung beide Seiten der derzeit betriebenen Politik des »Cicking the can« und benennt auch einmal die Interessensblöcke.

Fallbeispiel Griechenland

Griechenland
Photo: Reuters

Heute eine Quelle, die sich sonst nicht unbedingt in den oberen Rängen unserer Nachlesen-Liste findet: Wikipedia. Aber der Artikel zur Griechischen Finanzkrise ist in seiner unbeschönten, aus wirtschaftlicher wie historischer Sicht unserer Meinung nach ebenso unaufgeregt wie korrekten Darstellung derart eindringlich, dass er uns die ¼h mehr als wert erscheint, gelesen zu werden.

Wenn er's nur aushält, der Monti...

Die Demoskopie liefert der Politik nicht, wie vielfach stillschweigend angenommen, zwingende Argumente gegen einschneidende Maßnahmen. Das belegt eine rezente Studie, die an der exzellenten italienischen Privatuniversität Bocconi durchgeführt wurde.

Bataille d'Adoua, 1896. Gravure d'époque.
(Gemeinfreie photographische Reproduktion)

Am 1.März 1896 fiel in der Schlacht von Adwa Luigi Bocconi, der Sohn des sehr wohlhabenden Mailänder Kaufmanns Ferdinando Bocconi. Zur Erinnerung an seinen Sohn stiftete der Vater die Wirtschaftsuniversität "Luigi Bocconi", die seither als Privatuniversität mit bestem Ruf geführt wird und auf eine Reihe von berühmten Absolventen zurückblicken kann.

Der derzeitige italienische Ministerpräsident Mario Monti war von 1989 bis 1994 Rektor dieser Universität und dann bis 1999 und wieder ab 2004 deren Präsident. Sein Mandat ruht allerdings seit seinem Amtsantritt im November 2011.

An der Bocconi-Universität lehrt und forscht auch Giampaolo Lecce, und der hat zusammen mit Alberto Alesina (Harvard University) und Dorian Carloni (UC Berkeley), ebenfalls im November 2011, eine viel beachtete Studie veröffentlicht.

Acht Milliarden für Griechenland! Für Griechenland?

Quer durch die Medienlandschaft wird zur Zeit ein Bericht der "auf Kreditmärkte spezialisierten US-Beratungsfirma TF Market Advisors (TFMA)" weitergereicht, wonach 81 % der zur Abwendung des griechischen Staatsbankrotts erwarteten Hilfsgeldertranche umgehend wieder in die Taschen der nichtgriechischen Gläubiger für Zinsen und Tilgungszahlungen zurückfließen. Nur 19% also bleiben für den nationalen Haushalt übrig.

Gold !?

GoldseitenEugen Weinberg erklärt im Artikel »Ist Gold krisensicher« auf den generell empfehlenswerten goldseiten.de, inwieweit Gold als krisensichere Anlage oder auch als Alternativwährung geeignet ist.

Eine Zusammenfassung des ausführlichen Textes ersparen wir uns, statt dessen stellen wir Ihnen ein paar prototypische Zitate und die Überschriftenliste zusammen:

FAZ: Griechenland

FAZEin Zitat von http://www.schweizerfranken.eu vom 19. Juli: »Der ehemalige Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) und einer der Ziehväter des Euro, Ottmar Issing, sieht keine Zukunft für Griechenland in der Eurozone bei einem Schuldenschnitt. Sollte es zu einer Umschuldung kommen, müsse das Land den gemeinsamen Währungsraum verlassen, sagte Issing der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.«

Wir haben den Artikel für Sie gefunden; lesen sie, was das Beispiel Griechenland für den Rest Europas sein könnte: Ein heilsamer Schock

»Wirtschaft wirklich verstehen«

Rückkehr zum gesunden Menschenverstand

Rahim Taghizadegan, Gründer und Spiritus Rector des Wiener "Instituts für Wertewirtschaft", hat ein neues Buch verfasst, das er "Wirtschaft wirklich verstehen" genannt hat.

Es handelt sich um ein grundlegendes und leicht lesbares Werk, das sich im Untertitel als "Einführung in die Österreichische Schule der Ökonomie" bezeichnet und sich mit den Lehren in der Tradition von Menger, Böhm-Bawerk, Mises und Hayek auseinandersetzt.

Wir werden unter anderem in so zentrale Begriffe wie "Werte und Kosten", "Handel und Märkte", "Marktversagen und Interventionen", "Arbeitsplätze", "Zinsen", "Geld", "Banken und Wirtschaftskrisen" oder "Regulierung und Steuern" eingewiesen und auch eine "Anleitung für den kritischen Bürger" fehlt nicht. Ausführliche Literaturempfehlungen und ein gründliches Strichwortverzeichnis werden im Anhang ebenfalls mitgeliefert.

WZ: Soros prognostiziert Kollaps

WZDer milliardenschwere US-Ungar George Soros prognostiziert Zusammenbruch des Euro. Kein Kommentar dazu, der Artikel soll für sich selbst sprechen.

FTD: »Vom Schneeball zur Lawine«

Financial TimesEs sieht so aus, dass die derzeitige Strategie zur Rettung der Fast-Pleitestaaten mit einem Krach endet. Warum sollten die Griechen, Iren und Portugiesen jahrelang sparen, um die französischen und deutschen Bankensysteme zu stützen? Diese Fragen nebst Antworten präsentiert der Top-Ökonom Kenneth Rogoff in der deutschen Financial Times: »Vom Euro-Schneeball zur Lawine«. Auch die Nachfolgeartikel sind lesenswert (Verlinkungen im Text).

In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf jenen brillanten Aufsatz von Robert Nef verwiesen, den wir bereits vor genau einem Jahr vorgestellt hatten. Der Autor betrachtet dabei die Notwendigkeit, zwischen Engpässen und Sackgassen sorgfältig zu unterscheiden, und die Strategien - »mehr davon« oder doch »Umkehr« - entsprechend auszuwählen.

NZZ: »Euro wohin?«

NZZDie Neue Zürcher führt ein ganzes, sehr interessantes Dossier »Euro wohin?«, in dem aktuelle wie Hintergrundinformation gewohnt seriös dargeboten werden.

Auch Die Presse führt ein ganzes Dossier zum Thema €-Schuldenkrise.

Die Presse: "270 Milliarden für Pleitekandidaten"

Die Presse

Josef Urschitz, der Wirtschaftsredakteur mit Durchblick der Tageszeitung "Die Presse", hat (zum wiederholten Male) in einem Artikel über die Schuldenkrise europäischer Staaten auf die leicht irreführende Defizitmessung in den üblichen Statistiken hingewiesen.

Das Defizit der Staaten (nicht der Volkswirtschaften!) wird für gewöhnlich in Prozent der Wirtschaftsleistung der Volkswirtschaft (nicht der Einnahmen des Staates!) angegeben. Das hat zwar für Fachleute durchaus Sinn, weil die Einnahmen eines Staates durch die mögliche Steuerlast auf die gegebene Wirtschaftsleistung bestimmt werden (können).

Süddeutsche: Eurokrise & Rettungsschirm

Sueddeutsche Der Volkswirt Prof. Hans Werner Sinn von der Ludwig-Maximilians-Universität in München erklärt in einfachen Worten die Eurokrise, den Rettungsschirm, und worin eigentlich die Problematik damit besteht. Der Name des Artikels, "Tickende Zeitbombe", ist - ohne dramatisieren zu wollen - unmissverständlich. Und obwohl natürlich wieder ein starker Deutschland-Bezug da ist, ist doch die Vermutung naheliegend, dass es für Österreich wieder einmal ähnlich aussieht.

Die Welt: »Euro-Krise wie Virus ohne Gegenmittel«

SN

D; Umfrage: Unternehmer fürchten Ausweitung der Euro-Krise. Die Mehrheit der deutschen Firmen sieht den Aufschwung in Gefahr. Die Sorge um den Euro erschüttert das Vertrauen und schürt Angst. Von Hans Evert

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